Joe H. Aichner

Joe H. Aichner

Karriere, Werdegang:
JoeJoe ist mein Künstlername, mein richtiger Name ist Helmut Aichner.
Ich wuchs in Abfaltersbach in Osttirol auf und schon mit sechs Jahren hatte ich nichts als Musik im Kopf und wollte immer ein berühmter Musiker (was immer auch das bedeuten mag) werden.
Mein erstes Instrument war ein Eierschneider, den ich mit einem alter von zwei Jahren in unserer Küche entdeckt hatte. Hinzu kamen dann diverse Kochtöpfe und natürlich deren Deckel. Mit etwa fünf Jahren baute ich mir mein erstes Schlagzeug aus Waschmittel-Trommeln (keine Reklame!) Und einem Gartenschlauch als Mikrophon.


Mit sechs Jahren, der Kochtöpfe und Waschtrommeln satt, kauften mir dann meine "Eltern" meine erste Gitarre und bald darauf spielte ich mein erstes Lied...."Schalala I love you" bzw. Himmelblaue Augen. Dies dürfte mein einziges deutschsprachiges Lied zu dieser zeit gewesen sein, da ich schon damals lieber englisch sang, obwohl ich natürlich fast überhaupt nichts von dieser Sprache verstand.
Mit zwölf Jahren hatte ich meine erste Band, lauter gute Freunde, mit denen ich wirklich oft fast täglich so lange spielte, bis, wie ich mich erinnere, meine Finger ganz blutig waren. Da wir für unser erstes Probelokal, das sich im damals nicht mehr verwendeten Stadel neben unserem Haus befand, eine schöne alte Tür zerschnitten, die für unseren Geschmack etwas zu groß war, sperrte mir mein Bruder meine Gitarre weg. Darauf schrieb ich und mein bester Freund "Edi", der leider mit zwanzig Jahren mit seinem Motorrad tödlich verunglückte, das Lied: "They took me away my guitar".


Die außenstehenden Personen hatten damals nicht allzu viel Freude mit uns, da, wie sie sagten, der Lärm nicht auszuhalten sei. Wir spielten damals sehr viele Beatles Lieder, die wie ich aber mit Freude bemerkte in der Zwischenzeit sogar in das Repertoire der ansässigen, sehr guten Blasmusikkappelle Einzug fanden. Als wir dann an einem Lied der Rolling Stones unseren ersten Verzerrer (fuzz) der Gitarre ausprobierten, war wirklich nur noch unser Nachbar, der eine Landwirtschaft besitzt unser Freund, da, wie er uns versicherte, er von Musik nicht die Bohne verstehe, aber er seit dieser Zeit unseres kreativen Schaffens keine Mäuse mehr im Stall habe (alles hat zwei Seiten).

Mit dreizehn Jahren spielte ich meinen ersten Silvesterabend, wobei mich leider ein Polizist von der Bühne holte, da ich ihm zu jung erschien. Dabei hatte ich noch versucht, mich extra künstlich etwas älter zu machen. Aber das leichte einfärben der ersten Barthaare genügte wohl doch nicht. Eine halbe stunde später spielte ich jedoch wieder weiter und ich erinnere mich noch an die Traumgage von insgesamt 600.- ATS für drei Personen. Wir trauten uns wirklich nicht mehr zu verlangen, obwohl die musikalische Leistung wirklich keine schlechte war und uns der Wirt schon für das kommende Jahr buchen wollte. Es mmuss wohl doch an der günstigen Gage gelegen haben? Nebenbei gesagt hätten wir auch bezahlt um spielen zu dürfen - wie sich die Zeiten ändern! Um dieses großartige Geld kauften wir natürlich eine gebrauchte Gitarre.
So spielte ich einige Jahre in diversen Bands, mit mehr oder weniger minderem Erfolg.
Zwei Jahre war ich auch bei der Musikkapelle Abfaltersbach an der kleinen Trommel tätig. Diese Musikrichtung war aber, wie ich bald feststellte, nicht unbedingt das Richtige für mich, wobei ich bemerken muss, dass die eine oder andere Ouvertüre wirklich toll war und man auch hier etwas dazulernen konnte.
Später ging ich in Volders (nähe Innsbruck) in das BORG bei den Padres der Serviten, das ich aber nach zwei Jahren wieder verließ. Ich fand es damals einfach nicht notwendig noch zwei Jahre dort zu verbringen. In Wirklichkeit hatte ich nichts als Mädchen und Musik im Kopf und da ist einfach wenig Platz für die Schule.

Anschließend machte ich eine Lehre in einem Musikhaus als Einzelhandelskaufmann, die mir sehr viel Freude machte und bei der ich auch sehr viel Leute kennen lernen konnte, die mit Musik zu tun hatten. Nach der Lehrzeit und dem Bundesheer arbeitete ich noch ein halbes Jahr in diesem Musikhaus wo ich dann meinen jetzigen Musikpartner und Freund Ganzer Raimund kennen lernte, der schon längere Zeit Profimusiker war und ich entschloss mich mit ihm meine Musikerkarriere fortzusetzen.

Inzwischen spielen wir schon seit 1982 zusammen in den bekanntesten Häusern, vor allem in der Schweiz und in Österreich mit großem Erfolg. Da wir aber wissen, dass man als Profimusiker nicht auf ewig tagtäglich auf der Bühne stehen kann, haben wir uns entschlossen eine eigene CD mit eigener Musik und eigenen Texten zu produzieren und so hoffentlich einen Durchbruch im Schlagermarkt zu erlangen. Wie lange dies auch dauern mag!! Wir haben noch etwas Zeit!!

Künstlername:
Den Namen Joe habe ich von einem früheren Partner meines Freundes Ganzer Raimund übernommen, da diese zwei schon als Profimusiker unter diesem Namen bei den Agenturen und Veranstaltern bekannt waren und dies unseren Neueinstieg erleichterte. Heute ist dies kein Problem mehr für mich, da ich sowieso dem Schauspieler Tobias Moretti ähnlich sehe und dieser ja auch in meinem Lieblingsfilm "Die Piefke Saga" den Joe spielte. Seit Kommissar Rex habe ich deutlich an Wiedererkennungswert gewonnen. An dieser Stelle ein Danke dafür. Vielleicht kann ich ja einmal die Nachfolge übernehmen. Bei der Nachfolgesendung: "Stockinger", habe ich in Saalbach bereits, wenn auch nur als Statist und Schilehrer mitgewirkt. Hoffentlich haben die beim Mungo-Film nicht alles geschnitten, denn irgendwann muss ja auch ich entdeckt werden.

Talente:
Ich bin noch immer ein sehr guter Tischtennisspieler, da ich von 1972 bis ca. 1978 in einem Verein gespielt hatte und viele Erfolge bzw. Gewinne feiern konnte. Heute spiele ich leidenschaftlich gerne Tennis, wenn ich auch nicht sehr viel Zeit dazu habe.
Weiters fahre ich sehr gut Schi, schwimme gerne und mache überhaupt vieles, was mit Sport zu tun hat. Mit sechs Jahren begann ich klassische Gitarre zu erlernen, mit 15 lernte ich zwei Jahre Klavier und gleichzeitig beginnend einige Jahre Schlagzeug, das ich auch ein paar Jahre in diversen Bands spielte.

Hobbies:
Ich male sehr gut Aquarelle, vom traditionellem Landschaftsbild bis hin zum modernem Akt, der ideale Ausgleich für mich (hier geht´s zu meiner Galerie).
Ich koche gerne, oft und sehr gut, vom Tirolerknödel bis zu sämtlichen Spaghettivariationen. Kommt mir natürlich zugute, dass ich in einem Gast- und Kaufhaus aufgewachsen bin.

In früherer Zeit habe ich auch etwas das Zaubern erlernt und einige Vorstellungen gemacht. Ich war mit zwölf Jahren beim Zauberzirkel "Laterna Magica" in Wuppertal Kunde und konnte da Bestellungen von Tricks bzw. auch Bauanleitungen kaufen und bestellen. Damals übte ich jeden Tag so ca. 2-3 Stunden vor dem Spiegel meine neuen Kunststücke ein. Weiters spielte ich auch recht erfolgreich, wenn auch nicht lange, Schach, dieses auch im Verein.

Familie:
Ich bin seit 1982 sehr glücklich verheiratet (bei Musikern nicht gerade üblich) und habe zwei Söhne, David (geb. 1981) und Oliver (geb. 1991).

Wohnsitz:
Seit drei Jahren wohnen wir mitten in der sonnigsten Stadt Österreichs, sprich Lienz.

Lebensmotto:
Jeden Tag aufs Neue, Neues lernen. Immer ein bisschen perfekter werden. Nie aufgeben.

Lebensphilosophie:
Da das Philosophieren sowieso ein Steckenpferd von mir ist, denke ich tagtäglich über den Sinn des Lebens nach und ziehe somit tagtäglich auch neue Schlüsse.

Das Wichtigste:
Lernen, Erfahrungen sammeln, diese weitergeben; niemanden verletzen; noch besser: helfen!

Was niemand von mir erwarten würde:
Ich interessiere mich seit frühester Jugend für Religionen, Mythen, Hypnose, usw. Außerirdische und Esoterik. Daher lese ich gerne Bücher von: z.B. Erich von Däniken, Rudolf Steiner, die Bibel, Hypnose, Dr. Murphy, Erhard Freitag, etc.

Zukunftswunsch:
Abgesehen von der Gesundheit mich, meine ganze Familie und Freunde betreffend, finanziell so unabhängig zu sein um jegliche Art der Kunst (Musik, Malen, Philosophie) ausüben und davon auch leben zu können.